Schützengilde Sandkuhle e.V.

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Werde Schützenbruder

Die Geschichte der Jungschützenkompanie

1970

Bereits im Vorjahr hatte Jungschütze Hermann Funke mit einer Darbietung, er ließ die Ketten sprengen, zum Gelingen des Karnevalskränzchens beigetragen. Doch erst ab diesem Jahr, es sollte von nun an zur Tradition der Jungschützen gehören, beteiligten sich mehrere Jungschützen an dieser Karnevalsfeier. Den ersten großen Auftritt hatten die Jungschützen dann als Damenballett. Beteiligt waren - alphabetisch –

Günter Ehrentraut, Hermann Funke, Fritz Gerigk, Gerd Nienkemper, Peter Nierschak, Hans Reinkemeier, Heinz Renfert,

Beim Schützenfest war die Vogelstange wieder sehr gefragt. Nach hartem aber fairem Kampf hieß das Hampelmannskönigspaar

Hubert Reuter mit Marlies Markmeier

Doch schon wieder musste ein neuer Offizier gefunden werden. Direkt nach dem Schützenfest legte der Feldwebel Fritz Gerigk seinen Posten nieder, da er sich beruflich nach Wiesbaden verändert und somit für dieses Amt keine Zeit mehr hatte. Zu seinem Nachfolger wurde dann auf einer Versammlung am 03. Juli der Jungschütze Ferdinand Reinkemeier gewählt.

Auch in diesem Jahr bildete ein Kegelabend, welcher am 21. November im Hause Pöpsel durchgeführt wurde, einen schönen Abschluss des Schützenjahres.


1971

Als Hampelmannskönigspaar regierten in diesem Jahr

Hermann Funke mit Hildegard Lammert

die Jungschützen.

Diese beiden sollten als letztes Hampelmannskönigspaar in die Geschichte der Schützengilde eingehen.


1972

Die erste Versammlung dieses Jahres fand am 14. Januar im Partykeller unseres II. Vorsitzenden Kurt Zimmermann statt.

Von diesem Jahr an wurde nicht mehr auf den Hampelmann geschossen. Es war der Beschluss gefasst worden, das auch die Jungschützen auf einen Vogel schießen sollten. Schließlich sind es ja Jungschützen und keine “Hampelmänner”. Und wie es sich zu einem Vogel gehört, müssen vorher auch die Insignien ( Krone, Zepter u. Reichsapfel ) geschossen werden. Diese Insignienorden sicherten sich -

Krone

Heinz Kröger

Zepter

Klaus Schulte

Reichsapfel

Ferdinand Harnack/p>

Danach ging es um die Würde des 1. Jungschützenkönigs. Letztlich regierten dann in diesem Jahr

Hans I. Reinkemeier mit Traute I. Freiwald

Nur wenige Tage nach dem Schützenfest, am 11. August fand dann im Lokal “Barkhaus” Inh.: Heinz Uekmann statt und am 16. September wurde in der Kellerbar von Erhard Höner in Beckum-Roland ein SommeRfest mit Damen durchgeführt. Jungschütze Peter Nierschak sorgte als Disc-Jockey für die nötige Stimmung


1973

Dieses Jahr war dann wieder ein ruhiges.

Den Höhepunkt hatten die Jungschützen beim jährlichen Schützenfest. Zuerst sicherten sich

Krone

Klaus Schulte

Zepter

Hans Reinkemeier

Reichsapfel

Hans-Bernhard Harnack

die Insignienorden und als Jungschützenpaar regierten in diesem Jahr

Heinz I. Renfert mit Gaby I. von Pronczynski

Traurig endete das Schützenjahr, denn am 23. Dezember verstarb Jungschütze Gerd Wienand unmittelbar vor Weihnachten.


1974

Mit einer Versammlung am 14. Januar in der Gaststätte “Zum Pinsel”, Inh.: Christoph Steinhoff, wurde das Schützenjahr eröffnet. Beim Vogelschießen war es der Feldwebel der Jungschützen, der den entscheidenden Schuss abgab. Somit regierten in diesem Jahr

Ferdinand I. Reinkemeier mit Gisela I. Glunz.

Zuvor hatten sich

Krone

Werner Nothegger

Zepter

Heinz Renfert

Reichsapfel

Werner Borghoff

die Insignienorden gesichert.

Unmittelbar nach dem Schützenfest, am 24. Juni traf man sich, um die Diemelfahrt zu besprechen. Diese fand dann am 14. Juli, gemeinsam mit Vorstand und Offizieren sowie dem Fanfarenzug „Weiß Rot” statt.

Weitere Versammlungen dieses Jahres fanden dann am 21. Oktober und am 10. November statt. Wieder war es eine Generalversammlung, am 19. November, die einen Führungswechsel einleitete. Auf dieser Versammlung legte der bisherige Hauptmann der Jungschützen, Bernhard Westermann seinen Posten nieder.


1975

Durch den Vorstand der Schützengilde war bereits der bisherige Stellvertreter und Feldwebel, Ferdinand Reinkemeier, zu seinem Nachfolger bestimmt worden. Trotzdem wurde eine Versammlung einberufen. Diese fand am 24. Februar in der Gaststätte “Zum Pinsel” Inh.: Klara Steinhoff, statt. Als erstes wurde der Vorstandsbeschluss durch die Jungschützen bestätigt. Gleichzeitig musste aber auch ein neuer Feldwebel gewählt werden. Nach geheimer Wahl und gegen zwei andere Mitbewerber (Ferdinand Harnack u. Theo Hanhues) konnte sich dann Karl Bronheim durchsetzen. Er war somit von diesem Tage an Feldwebel der Jungschützen.

Die offizielle Verabschiedung des alten Hauptmanns der Jungschützen, Bernhard Westermann, fand dann am 07. März in der Gaststätte Paul Grothues “Zur Pumpe” statt. Gleichzeitig erklärten folgende Jungschützen

Hans Edler,
Günther Ehrentraut,
Manfred Großeheilmann,
Paul Herrmann,
Egon Jörissen,
Hubert König,
Gerd Nienkemper,
Theo Nierenkerken,
Michael Rath,
Hans Reinkemeier,
Heinz Renfert,
Franz-Josef Sinnhuber,
Peter Steinhoff,
Heinz Stumpe,

u. Ex-Hauptmann Bernhard Westermann

den Übertritt zu den Altschützen.

Beim Schützenfest marschierten dann die Jungschützen unter der neuen Führung und heiß her ging es dann an der Vogelstange. Ein harter Kampf zwischen Heinz Renfert und Ulrich Brockmeyer stand im Mittelpunkt und letztlich regierte

Heinz I. Renfert mit Gaby I. von Pronczynski

in diesem Jahr die Jungschützen. Da Gaby von Pronczynski bereits im Jahre 1973 als Jungschützenkönigin regiert hatte, hatten die Jungschützen erstmals eine Jungschützenkaiserin. Doch zu Beginn wurden auch in diesem Jahr die Insignien abgeschossen. Die Orden hierfür sicherten sich

Krone

Hans-Bernhard Harnack

Zepter

Klaus Kater

Reichsapfel

Georg Schnitker


1976

Eröffnet wurde dieses Schützenjahr mit einem Kegelabend, welcher am 23. April im Kolpinghaus Beckum stattfand. Unmittelbar vor dem Fest fand dann am 31. Mai in der Gaststätte “Zum Pinsel” Inh.: Claus Wachsmuth, eine Jungschützenversammlung statt. Bevor beim Schützenfest ein Nachfolger für König Heinz I. Renfert gefunden werden konnte, standen zwei Wettkämpfe für die Jungschützen an. Beide male hatte der Schützenverein Roland hierfür Pokale gestiftet.

Zum ersten war es das Jungschützenpokalschießen, dass nach Jahren der Pause nun wieder zum jährlichen Terminplan gehören sollte.

Die Mannschaft in der Besetzung Hans-Bernhard Harnack, Heinz Renfert, Karl Bronheim u. Werner Nothegger wurde der 3. Platz bei diesem Schießen belegt. Zudem belegte Jungschützenkönig Heinz Renfert mit 49 Ringen in der Einzelwertung den 2. Platz.

Zum zweiten wurde ein Jungschützenfußballturnier durchgeführt und zwar am 26. Juni in Beckum Roland. Auch hieran beteiligte man sich und letztlich konnte am Ende ebenfalls der 3. Platz belegt werden.

Dann wurde wieder Schützenfest gefeiert. Die Insignienorden sicherten sich

Krone

Klaus Kater

Zepter

Winfried Braun

Reichsapfel

Rudolf Lehmann

Danach wurde dann Schuss um Schuss abgegeben und letztlich stand das neue Jungschützenkönigspaar fest.

Heinz II. Krüger mit Ulla I. Großecosmann

regieren in diesem Jahr die Jungschützen. Die Jungschützen führten dann zum Jahresabschluss noch eine gemeinsame Fahrt durch, welche am vom 29. Oktober bis 01. November nach Bernkastel an die Mosel führte.


1977

Zur ersten Versammlung, welche bereits am 04. Januar in der Gaststätte

“Zum Pinsel” stattfand, hatten die Jungschützen besonders die Vorbereitung auf das Karnevalskränzchen “im Auge”. In diesem Jahr sollte sich dann wieder einiges ändern. Zu Beginn des Jahres stand zuerst das Jungschützenpokalschießen am 14. Mai mit den anderen Schützenvereinen der Stadt Beckum auf dem Terminkalender. In der Besetzung Heinz Renfert (49 Rg.) und zugleich 1. der Einzelwertung, Hans Reinkemeier (45 Rg.), Günther Ehrentraut (46 Rg.) u. Karl Bronheim (46 Rg.) wurde dieser Pokal erstmals gewonnen und zudem belegte die II. Mannschaft den 8. Platz.

Am Abend des gleichen Tages fand dann in der Gaststätte “Zur blauen Grotte” ein gemütlicher Kegelabend satt. Auch beim Fußballturnier, welches in diesem Jahr der letzt jährige Sieger Beckum-Ost ausrichtete, war dann am 04. Juni, unmittelbar vor dem Schützenfest, eine Steigerung unverkennbar. In diesem Jahr belegte man den 2. Platz.

Nach dem sich

Krone

Winfried Braun

Zepter

Winfried Braun

Reichsapfel

Hans-Erich Teuber

die Insignienorden gesichert hatten, ging es daran, einen neuen Jungschützenkönig zu ermitteln. Als Königspaar regierte letztlich

Winfried I. Braun mit Brigitte I. Lehnert.

Aber nicht nur dieses Paar, wie bisher üblich, sondern noch ein zweites Jungschützenpaar gehörte von nun an lt. Vorstandsbeschluss zum Thron.

In diesem Jahr waren dieses Karl Bronheim mit Margot General.

Wieder änderte sich etwas in der Führungsspitze der Jungschützen. Hauptmann Ferdinand Reinkemeier (aus gesundheitlichen Gründen) und Adjutant Karl Bronheim (wegen Wohnortwechsel) legten ihre Ämter nieder.

Am 29. November fand dann in der Gaststätte “Zum Pinsel”, Inh. Claus Wachsmuth, eine Versammlung statt. Hierzu waren 22 Jungschützen erschienen und nach geheimer Wahl stand dann fest, dass die amtierende Majestät, Winfried Braun, das Amt des Hauptmanns der Jungschützen übernehmen würde. Zu seinem Adjutanten wählten die Jungschützen Georg Schnitker. Auch wurde erstmals ein Schriftführer gewählt und hier fiel die Wahl auf Hans-Erich Teuber.


1978

Unter diesem neuen Führungsstab ging es dann auch in das neue Schützenjahr.

Am 28. Januar feierte die Sandkuhle ihr Karnevalskränzchen und auch die Jungschützen beteiligten sich mit einem Auftritt. “Ein Sandkühler macht Urlaub” hieß das Thema

Erster Höhepunkt war die erfolgreiche Verteidigung des im Vorjahrs gewonnenen Jungschützenpokals. Am 06. Mai, in der Besetzung Hans-Erich Teuber (47 Rg.), Karl Bronheim (43 Rg.), Heinz Renfert (45 Rg.) und Hans Reinkemeier (47 Rg.) konnte der Pokal erneut gewonnen werden. Zudem belegte Hans Reinkemeier in der Einzelwertung den 2. Platz und die II. Mannschaft den 7 Platz von 14 teilnehmenden Mannschaften.

Eine weitere Versammlung fand dann am 19. Mai in der Gaststätte „Erni Rüchel” statt. Beim Schützenfest gab es wieder einen großen Andrang an der Vogelstange. Die Insignienorden gingen an

Krone

Hans-Erich Teuber

Zepter

Winfried Braun

Reichsapfel

Werner Borghoff

Relativ schnell ging es dann beim Schießen um die Königswürde. Als Königspaar stand dann

Werner I. Nothegger mit Angelika I. Fischer

fest und als 2. Jungschützenpaar begleiteten sie Hans-Bernhard Harnack u. Annette Wittkamp auf den Thron.

Am Sonntag, den 09. Juli beteiligten sich die Jungschützen an der Fahrt zum Schützenfest nach Heringhausen - Diemelsee. Am 14. Juli hatte dann der Schützenverein St. Hubertus Nord Neubeckum eingeladen aus Anlass des 25jährigen Bestehens der Fahnenkompanie mit einer Abordnung am großen Festumzug teilzunehmen. Dieser Einladung wurde dann auch Folge geleistet.

Unter dem Motto –

“Bekanntmachung - Du warst lange nicht mehr da !!“

fand dann am 02. September in der Kleingartenanlage am Himmelreich das diesjährige Sommerfest der Jungschützen statt.

Auch in diesem Jahr wurde dann das Jungschützenfußballturnier durchgeführt. Dieses fand am 23. September auf dem Platz in Roland, die als Titelverteidiger dieses Turnier ausrichteten, konnte nach den vorherigem 3. und 2. Platz in diesem Jahr dieser Pokal gewonnen werden, den anschließend Jungschützenhauptmann Winfried Braun zur Freude aller in Empfang nehmen konnte. Im Endspiel hatte man gegen den Ausrichter nach torlosem Endergebnis im Elfmeterschießen mit 3 : 2 gewonnen. Spielführer Günther Ehrentraut verwandelte zum Jubel Aller den letzten und entscheidenden Elfmeter. An diesem Erfolg beteiligt waren - alphabetisch –:

Karl Bronheim, Michael Dirks, Günther Ehrentraut, Klaus Gerlich, Hans-Bernhard Harnack, Leonhard Helmschrott jun., Axel Horstmann, Hubert König, Norbert Röwekamp, Wolfgang Skirska u. Bernd Sontag.

Ein Herbstausflug , durchgeführt vom 20. bis 22. Oktober nach Schmallenberg ins Sauerland und die letzte Versammlung dieses Jahres, durchgeführt am 29. November in der Gaststätte “Zum Pinsel” rundeten dieses Schützenjahr ab.Auf der letzten Versammlung war übrigens beschlossen worden, den “Jungschützenbeitrag” von 2,00 DM auf 5,00 DM zu erhöhen.


1979

“Beckumer Retortenkinder”, unter diesem Motto traten dann die Jungschützen beim Karnevalskränzchen dieses Jahres auf. Bei soviel Kameradschaft war es nicht schwierig auch das Jahr 1979 zu bestehen. So hatten die Jungschützen in diesem Jahr zwei Veranstaltungen, da beim Fußballturnier zum einen und auch beim Jungschützenpokalschießen zum anderen die Titel aus dem letzten Jahr zu verteidigen waren.

Zuerst wurde am 28. April das Pokalschießen auf dem Höxberg durchgeführt. Hierbei wurde dann durch Hans-Bernhard Harnack der 2. Platz in der Einzelwertung belegt, wobei die Mannschaften den 2., 5. u. 12. Platz belegten. In der “Silbermannschaft” schossen Hans-Erich Teuber (45 Rg.), Heinz Renfert (46 Rg.), Karl Bronheim (46 Rg.) u. Hans Reinkemeier (45 Rg.).

Am 15. Mai trafen sich die Jungschützen dann in der Gaststätte Erni Rüchel an der Clemens-August-Str.

Danach wurde dann zuerst Schützenfest gefeiert. Hart gekämpft wurde um die Königswürde doch vorher waren noch die Insignienorden zu vergeben.

Diese sicherten sich –

Krone

Werner Nothegger

Zepter

Bruno Wessel

Reichsapfel

Winfried Braun

Schuss um Schuss wurde abgegeben und letztlich stand der Sieger fest.

Karl I. Bronheim mit Renate I. Nieländer

sowie dem 2. Jungschützenpaar Franz-Josef Nieländer mit Brigitte Bronheim regieren die Jungschützen bzw. gehören dem Thron 1979/1980 an.

Da das Fußballturnier dieses Jahres von der Sandkuhle auszurichten war, traf man sich am 16. Juni zu einer Arbeitsversammlung beim Feldwebel Georg Schnitker. Ausgetragen wurde dieses dann am 04. August im Jahnstadion in Beckum, welches für die Jungschützenkompanie zu einem vollen finanziellen Erfolg wurde. Sehr gut organisiert fand dieses Turnier statt und unter Beteiligung von 9 Beckumer Schützenvereinen konnte letztlich der 4. Platz belegte werden. Siegreich waren in diesem Jahr die Jungschützen vom Schützenverein Beckum-Ost.

Dann richteten die Jungschützen auch in diesem Jahr im Schrebergarten ihr Sommerfest aus. Gefeiert wurde am 22. September in bester Harmonie.

Wieder etwas neues gab es dann bei den Jungschützen.

Erstmals ermittelten alle amtierenden Jungschützenkönige der Beckumer Schützenvereine ihren Stadtkaiser. Leider konnte aus Gesundheitsgründen der amtierende König, Karl I. Bronheim, hieran nicht teilnehmen. Zum Abschluss des Schützenjahres fand dann am Mittwoch den 07. November in der Gaststätte Erni Rüchel eine weitere Jungschützenversammlung statt. Beisitzer Hans-Erich Teuber wurde für weitere 2 Jahre in seinem Amt bestätigt. Ebenfalls auf dieser Sitzung wurde dann beschlossen, dass der jeweilige Jungschützenkönig aus der Kasse zwecks Unterstützung einen Betrag von 100,00 DM erhalten solle. Dieser Betrag wird erstmals beim kommenden Schützenfest ausgezahlt.

Die Geschichte der Jungschützenkompanie